Arnolt-Bristol
Stanley Arnolt importierte zwischen 1953 und 1968 europäische Autos in die USA und verpasste den Fahrwerken eine neue Einkleidung. Dazu arbeitete er mit dem italienischen Stardesigner Bertone zusammen, der die neuen Karosserien anfertigte und in Italien auf die Chassis aufsetzte.
Einer der vier europäischen Marken, die er importierte war Bristol (die anderen waren MG, Aston Martin und Bentley), woraufhin der Markenname Arnolt Bristol entstand. Arnolt Bristol-Autos wurden zwischen 1953 und 1959 hergestellt. Trotz einiger spektakulärer Rennsporterfolge, welche die qualitativ hochwertigen Autos erzielten, verkauften sie sich nicht so gut wie erhofft. Bis heute ist fraglich, woran genau dies gelegen hat, denn der Handwerkskunst von Bristol und dem Können der Edelschmiede Bertone setzte Arnolt selbst amerikanisches Verkaufsgeschick hinzu. Zahlreiches Zubehör war im Preis erhalten, es wurde aufwendig Werbung betrieben und es war sogar Merchandising vorhanden.
All dies half aber nichts, als die Montage 1959 eingestellt wurde, waren noch zahlreiche Modelle vorhanden, die bis in die 60er Jahre als Neuwagen verkauft wurden.

