Auto Union
DKW und Audi als Vorgänger der Auto Union
Während die Automobilproduktion bei der DKW seit 1925 noch am Anfang stand, erwirtschaftete das Unternehmen mit dem eigentlichen Kerngeschäft, dem Motorradbau, genügend Umsatz, um 1928 die von August Horch in Zwickau gegründeten Audi-Werke zu übernehmen. Die einsetzende Weltwirtschaftskrise sorgte dafür, dass diese Entscheidung nicht mit wirtschaftlichem Erfolg einherging und so wurde ein Rettungsplan für die DKW und auch einige weitere angeschlagene Unternehmen erstellt, die 1932 zur Auto Union fusionierten. Die Autos von DKW wurden weiterhin unter dem hergebrachten Markennamen vertrieben, lediglich das Logo der Auto Union (4 Ringe) wurde zusätzlich zum DKW-Logo auf den Modellen angebracht.
Nach dem Krieg wurden alte DKW-Modelle kurzfristig in Zwickau unter dem IFA-Label gebaut, dann aber vom Trabant und Wartburg abgelöst. In West-Deutschland wurde die Auto Union 1949 neu gegründet und es wurden auch wieder DKW produziert. Nachdem der wirtschaftliche Erfolg jedoch ausblieb, übernahm Daimler-Benz 1955 die Gruppe, um sie nur neun Jahre später an Volkswagen zu verkaufen. VW hegte keine Pläne zur Wiederbelebung der Marke DKW und so war der Geländewagen Munga das letzte Modell, welches aufgrund von bestehenden Verträgen mit der Bundeswehr noch bis 1968 produziert wurde. Mit dem Munga endete Das Kleine Wunder.
Modelle des Herstellers
1000
Baujahr: 1957 - 1967
Der Auto Union 1000 / 1000 S, der als Limousine, Coupe (ohne B-Säule), Kombi "Universal", Sportcoupe und Roadster gebaut wurde, war der einzige Typ der Auto Union, der nicht auch "DKW" hieß. Deshalb fehlte bei diesen Auto-Union-Typen das "DKW"-Markenzeichen, den Kühlergrill zierten nur die vier Ringe der Auto-Union
1000 S
Baujahr: 1959 - 1963
Der Typ war auch mit zwei Türen zu haben und hatte dann (wie das Coupe) eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h, ein Leergewicht von 930 kg, eine Länge von 422,5 cm, eine Höhe von 146,5 cm und einen Radstand von 235 cm.
1000 S COUPE
Baujahr: 1960 - 1963
Ende 1957 brachte die Auto Union erstmals ein Modell unter eigenem Namen auf den Markt: das Auto Union 1000 Coupé , stilistisch und technisch dem DKW 3=6 ähnlich.
1000 SP COUPE
Baujahr: 1958 - 1965
Unübersehbar war die vom amerikanischen Automobildesign inspirierte Formgebung, Vorbild war der Ford Thunderbird.
1000 SP ROADSTER
Baujahr: 1961 - 1965
Der Auto Union 1000 Sp Roadster gehörte zwar nicht zu den erfolgreichsten Modellen der Nachkriegszeit -er wurde in kleinen Stückzahlen gebaut-, aber sicher zu den optisch schönsten und auffälligsten.
1000 UNIVERSAL
Baujahr: 1957 - 1963
F800
Baujahr: 1953 - 1955
Die Stückzahl aller zwischen 1949 und 1962 gebauten Auto-Union Kleintransporter (inkl. DKW F800/3) betrug 58.792.

