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Citroën

Unmittelbar nach Beginn des 20. Jahrhunderts startete Andre Citroën als damals noch recht junger Unternehmer in seiner Fabrik in Paris die Produktion von Verzahnungsmaschinen für Zahnräder. Bereits in dieser Zeit entstand auch bereits das noch heute benutzte Firmenemblem, in dem sich stilisierte Elemente aus diesem Produktionsschwerpunkt finden.

Während des ersten Weltkrieges fertigte Citroën Granaten und nutzte den daraus entstandenen Gewinn als Startkapital, um 1919 – endlich aus Sicht des Autonarren Andre Citroën – mit der Produktion von Autos zu beginnen.

Der Typ A wurde komplett am Fließband produziert, fünf Jahre bevor in Deutschland bei Opel erstmals mit dieser neuen Technologie gearbeitet wurde. Darüber hinaus setzte sich der Typ A durch elektrisches Licht und einen elektrischen Anlasser von der Konkurrenz ab.

Durch flankierende Maßnahmen wie dem Start von Ersatzteilhandel, Garantien auf Neuwagen oder auch dem Kauf von über 150.000 Straßenschildern mit Hinweis auf den Spender Citroën, wuchsen die Verkaufszahlen des Unternehmens rasant. So konnten beispielsweise vom Typ B14 zwischen 1926 und 1928 120.000 Stück produziert werden. Der Citroën stand für Tempo, Komfort und Zuverlässigkeit – darüber hinaus stimmten die Zahlen. Diese gute Situation führte dazu, dass Andre Citroën den ganz großen Wurf landen wollte und sehr viel Geld in die Entwicklung eines später einmal legendären Autos investierte, den Traction Avant.

Späteres Erfolgsmodell treibt Citroën in den Konkurs

Diese Kosten, gepaart mit der einsetzenden Weltwirtschaftskrise lösten trotz weiterhin exzellenter Verkaufszahlen finanzielle Schwierigkeiten aus, die 1934 in den Konkurs führten.

Der größte Gläubiger, das Unternehmen der Brüder Michelin (Reifenhersteller) übernahm den Konzern und blieb bis 1975 Mehrheitsaktionär. Sie vollendeten die Markteinführung des mit der Kombination aus Frontantrieb und selbsttragender Karosserie revolutionären Traction Avant, der bis zum Kriegsausbruch eine Anzahl von knapp einer Viertelmillion produzierter Einheiten vorweisen konnte. Andre Citroën erlebte dies jedoch nicht mehr mit, er verstarb bereits 1935.

Während der Traction Avant noch bis 1957 weiter produziert wurde, sorgte Citroën nach dem Krieg noch mit zwei anderen Modellen für Furore: 1948 wurde der 2CV, hierzulande besser als Ente bekannt, vorgestellt. 1955 folgte dann der (oder besser die) DS, deren Namen bei französischer Sprechweise „Déesse“, die Göttin, lautet. Ein entscheidender Einschnitt in der Unternehmensgeschichte vollzog sich 1975 als Citroën vom Konkurrenten Peugeot übernommen wurde. Das kombinierte Unternehmen firmiert seitdem als PSA und schrieb innerhalb von nur zehn Jahren schwarze Zahlen.

Modelle des Herstellers

10 TYPE A

Baujahr: 1919 - 1921

10CV

Baujahr: 1919 - 1926

10CV B2 CONDUITE INTERIEURE

Baujahr: 1922 - 1925

11 CABRIOLET TRACTION AVANT

Baujahr: 1934 - 1939

11 LEGERE TRACTION AVANT

Baujahr: 1935 - 1937

Bild Citroën TRACTION AVANT 11 LEGERE 1

Ab 1937 wird der Typ 11 Légère umbenannt in Typ 11BL.

11 NORMALE TRACTION AVANT
'Gangsterlimousine'

Baujahr: 1935 - 1937

Bild Citroen 11 Normale Traction Avant 11 1935-1937 9

Ab 1937 wird der Typ 11 umbenannt in Typ 11B. 1939 wird er vom Typ 11 Perfo mit 56 PS abgelöst.

Die genannte Stückzahl bezieht sich auf alle 11 und 11B.

11 PERFO

Baujahr: 1939 - 1942

Vorgänger war der Citroen 11B Normale Tracton Avant.

11B CABRIOLET TRACTION AVANT

Baujahr: 1940

Die 1940 hergestellten 11 Fahrzeuge wurden zunächst versteckt, um sie nicht in die Hände der Besatzungssoldaten fallen zu lassen. Sie wurden erst nach Ende des Krieges verkauft.

11B FAMILIALE TRACTION AVANT

Baujahr: 1935 - 1940

11B NORMALE TRACTION AVANT

Baujahr: 1937 - 1939

Vorgänger: Citroen 11 Normale Traction Avant, der mit dem 11B identisch war und nur in 11B umbenannt wurde.

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