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Fiat

Nach der Gründung Fiats 1899 in Turin dauerte es lediglich 4 Jahre bis das Unternehmen eine internationale Ausrichtung annahm und seine Fahrzeuge in die USA exportierte. Durch die Erschließung neuer Absatzmärkte wie auch Frankreich und England gelang es, die Jahresproduktion von ca. 20 Exemplaren (1900) auf knapp 150 (1903) zu erhöhen. 1905 wurde ein weiteres Merkmal der Fiat-Firmenpolitik deutlich: Expansion nicht nur durch die Zugewinnung neuer Märkte, sondern auch durch die Übernahme andere Firmen und deren Integration in den Fiat-Konzern. So ging aus den Ansaldi-Werken nach deren Übernahme die Brevetti-Fiat-Gesellschaft hervor. Zahllose Firmen und Marken folgten über die Jahre und ließen sich Fiat zu dem Großkonzern entwickeln, der er heute ist.

Weitere Meilensteine in der Fiat-Geschichte waren der Beginn der Massenserienproduktion 1912 (der Zero wurde insgesamt 2000mal hergestellt) und die rege Teilnahme der Italiener an Sportrennen auf der ganzen Welt. Selbst als diese während des 1. Weltkrieges in Europa nicht mehr ausgetragen wurden, blieb Fiat in dieser Disziplin aktiv und wich aufgrund der früh geknüpften Kontakte in die USA nach Übersee aus. Als nach dem Kriegsende das Autodrom in Monza eingeweiht wurde zeigte sich Fiat hier mit dem eigens entwickelten 804 als Aktivposten. 1927 zog Fiat sich jedoch aus dem Motorsport zurück, um sich ganz auf die Autoproduktion zu konzentrieren.

Ende der 20er Jahre startet die Produktion in Deutschland

In Kooperation mit NSU startete Fiat erste Versuche, in Deutschland als Produzent oder zumindest als Monteur aufzutreten. Verschiedene Vertriebswege, die teilweise parallel betrieben wurden, führten jedoch zu recht unübersichtlichen Strukturen, was Fiat dazu veranlasste, dieses Experiment nach kurzer Zeit wieder auszusetzen. Politische Veränderungen in beiden Ländern führten jedoch recht rasch zu einer Rückkehr Fiats in das Land des Allierten.

Bis 1973 produzierte das bis 1943 (2 Jahre vor seinem Tod) von Giovanni Agnelli, einem der Gründungsmitglieder, geleitete Unternehmen mit einigen Unterbrechungen und teilweise unter dem Markennamen Neckar in Deutschland, seitdem tritt man bis heute als Exporteur auf.

In Italien folgte seit den 60er Jahren der Umbau in einen internationalen Mischkonzern mit Beteiligungen in verschiedensten Branchen (Banken, Versicherungen, Reaktor- und Waggonbau etc.). Diese Orientierung setzte dem Kerngeschäft Auto jedoch mehr und mehr zu. Verfehlte Modell- und Finanzpolitik schadeten den Absätzen und führten Fiat Anfang des neuen Jahrtausends in eine nachhaltige Krise.

So folgte denn auch bereits des Öfteren der Abgesang auf den Traditionshersteller, der sich bislang jedoch nicht von seiner seit nunmehr gut hundert Jahren praktizierten Ausrichtung als Global Player abbringen hat lassen. Die Übernahme von 20% der Anteile des angeschlagenen US-Herstellers Chrysler legen hierfür Zeugnis ab.

Modelle des Herstellers

100 ES COUPE

Baujahr: 1949

1100

Baujahr: 1940 - 1948

1100

Baujahr: 1953 - 1956

Bild Fiat 1100 1953-1956 1

1100

Baujahr: 1957 - 1960

1100

Baujahr: 1956 - 1958

1100 103H

Baujahr: 1959 - 1960

1100 103H NECKAR SPEZIAL

Baujahr: 1960 - 1962

Bild Fiat 1100 103H Neckar Spezial 1960-1962 1

Die italienische Bezeichnung lautete "1100 103H Speciale"

1100 BALILLA

Baujahr: 1937 - 1939

1100 D

Baujahr: 1957 - 1960

1100 D

Baujahr: 1962 - 1966

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