Ghia
Giacinto Ghia gründete die Carosseria Ghia 1915 in Turin. Schnell machte sich die Firma einen Namen als einer der angesehensten und exklusivsten Karosseriebauer in Italien. Unter Ghias Führung wurden die Aufbauten primär für italienische Hersteller wie Alfa, Fiat und Lancia gefertigt. Unter Mario Boano, der das Unternehmen 1944 vom verstorbenen Giacinto Ghia übernahm, öffnete man sich auch anderen Firmen wie Volkswagen, Ford oder Chrysler.
Aufgrund der Tatsache, dass Ghia nur in äußerst kleinen Stückzahlen produzierte, bewahrten sich die Italiener ihren exklusiven Status und gehörten auch in den folgenden Jahren unter wechselnden Besitzern zu den absoluten Edelschmieden der Automobilindustrie.
1970 übernahm Ford die Mehrheitsanteile an Ghia und stellte seither die Spitzenmodelle seiner diversen Modellreihen häufig als Ghia vor.
Modelle des Herstellers
1500GT
Baujahr: 1962 - 1964
450 SS HARDTOP
Baujahr: 1966 - 1967
450 SS SOFTTOP
Baujahr: 1966 - 1967
AIGLE LUGO
Baujahr: 1956
ei Ghia-Aigle auf der Basis des Volkswagen 1200 gebautes Coupé.
Ghia-Aigle war ab 1948 schweizer Tochtergesellschaft von Ghia, Turin, verselbständigte sich aber 1953 in Ghia S.A. mit Sitz in Aigle, Schweiz und verlagerte den Sitz 1955 nach Lugano.
G230S PROTOTIPIO
Baujahr: 1963
Nachdem Ghia die Produktion des zuvor entwickelten Fiat 2300 Coupe mangels Produktionskapazitäten an OSI abgeben musste, wurde dieser Prototyp entwickelt. Das Fahrzeug hat einen von Gioacchino Colombo (Designer des Maserati Birdcage) entwickelten Rohrrahmen, ähnlich dem des Mercedes 300 SL.

