Hispano-Suiza
1906 wurde die Marke Hispano-Suiza in Barcelona gegründet. Bereits der Name deutet den internationalen Charakter der Firma an, die in gewisser Weise gar zum Vorläufer des paneuropäischen Airbus-Projektes wurde.
Der Schweizer Marc Birkigt hatte bereits im 19. Jahrhundert seine Tätigkeit für das spanische Unternehmen La Cuadra aufgenommen und dort die technische Verantwortung inne. Nach deren Schließung war Birkigt eine der treibenden Kräfte bei der Gründung der Fabrica La Hispano Suiza de Automobiles in Barcelona und sorgte somit für das "Suiza" (=Schweiz) im Firmennamen.
Der Erfolg des jungen Unternehmens wurde schon bald zur höchsten Regierungssache, den niemand geringeres als der damalige spanische König Alfonso XIII war einer der größten Förderer von Hispano-Suiza. Zu seinen Ehren wurde das bekannteste Auto des spanischen Herstellers 1912 Alfonso XIII genannt.
In Spanien hatte Hispano-Suiza als führender Hersteller einen ähnlichen Status wie Mercedes-Benz in Deutschland oder Rolls-Royce in England. Wer etwas auf sich hielt, fuhr eine der Luxuslimousinen aus Barcelona.
Die regelmäßige Autoproduktion war dabei auf die Zeit vor dem 2. Weltkrieg begrenzt, seitdem sind nur noch Studien und Prototypen angefertigt worden. Um hohe Einfuhrsteuern zu sparen wurden auch Teile der Produktion bei Skoda in Tschechien gefertigt. Die Produktionsanlagen wurden zudem an das neue Unternehmen ENASA übergeben, welches Fahrzeuge unter der Marke Pegaso vertrieb. Hispano-Suiza verlegte seinen Produktionsschwerpunkt auf Flugzeugmotoren, die bereits seit 1929 hergestellt wurden. Seit 1972 gehört die Firma zum Airbus-Konsortium.
Modelle des Herstellers
H6C SHORT CHASSIS MONZA
Baujahr: 1928
Der H 6 C wurde nur in ganz wenigen Exemplaren als H 6 C gebaut.

