Imperia
Adrien Piedbœuf war 1904 der Gründer von Imperia. Bis Ausbruch des ersten Weltkrieges galt Imperia dabei als belgischer Rolls-Royce, der Wagen war die heimische Edelmarke schlechthin. Trotz der noch recht kurzen Unternehmensgeschichte hatte man sich mit aufwendiger Qualitätsarbeit einen exzellenten Namen gemacht.
Nach dem ersten Weltkrieg begann jedoch ein ca. 40jähriger Überlebenskampf. Nur durch Kooperationen (wie mit Abadal), Übernahmen von Konkurrenten (z.B. dem Luxuslimousinenhersteller Minerva) und schließlich den Lizenznachbauten von beispielsweise Adler und Vanguard hielt das nahe Lüttich beheimatete Unternehmen durch, um 1957 dann aber doch die Tore schließen zu müssen.

