ISO (Italien)
Renzo Rivolta gründete das Unternehmen 1939 und beschäftigte sich mit dem Bau von Kühlschränken und Tiefkühltruhen. Daher auch der Name Isothermos (bis 1953), auf den weitere verschiedene Benennungen wie ISO Autoveicoli, ISO Motors oder ISO Industries folgten. Bekannt wurde man jedoch schlicht als ISO Rivolta.
Unmittelbar nach dem Krieg begann Rivolta mit seinen Planungen zum Bau eines Kleinstwagens, der Isetta. Diese war in Italien so erfolgreich, dass sie in diversen europäischen Ländern in Lizenz nachproduziert wurde, in Deutschland von BMW.
1966 übernahm Rivoltas Sohn Piero die Firma von seinem verstorbenen Vater, musste sie aber 1973 an Ivo Pera verkaufen. Wie bei vielen Anbietern von Kleinserien mit großer Produktpalette standen Ausgaben und Einnahmen in keinem gesunden Verhältnis, so dass Rivolta jr. den Betrieb nicht mehr aufrechterhalten konnte.
Pera versuchte in einer Kooperation mit dem Williams-Team die Bühne Formel-1 zu Werbezwecken zu nutzen, doch der Auftritt als ISO-Malboro dauerte nur ein Jahr. Neue Autos wurden unter Pera nicht mehr produziert und 1974 wurde die Firma ISO aufgelöst.
Modelle des Herstellers
RIVOLTA FIDIA
Baujahr: 1969 - 1974
RIVOLTA GRIFO 7 LITRI SERIE 1
Baujahr: 1968 - 1970
Von der Serie 1 (1968-1970) wurden 49 Stück gebaut, von Serie 1 und Serie 2 (1970-1972) 363 Stück, zusammen also 412 Stück.
RIVOLTA GRIFO 7 LITRI SERIE 2
Baujahr: 1970 - 1972
Von der Serie 1 (1968-1979) wurden 49 Stück gebaut, von beiden Serien zusammen also 412 Stück.
RIVOLTA IR 300
Baujahr: 1966
Zum bestandenen Führerschein hatte John Lennon sich 1965 ein Triumph Herald 1300 Cabriolet gegönnt. Nur zwei Jahre, aber viele Plattenerfolge später legte er sich einen Iso Rivota IR 300 zu.

