Jensen
Die Brüder Richard und Alan Jensen gründeten 1935 Jensen Motors, indem sie die Fabrik übernahmen, in der sie tätig waren.
Nach Ende des Krieges wurde die Produktion verstärkt, doch es sollte noch einmal ca. 10 Jahren dauern, bis Jensen seinen kommerziellen Durchbruch schaffte. Mit glasfaserverstärktem Kunststoff als Karosseriematerial gelang es, ein extrem leichtes aber dennoch stabiles Autos zu bauen. In Kombination mit sehr leistungsfähigen Motoren baute das Unternehmen somit äußerst schnelle Fahrzeuge. Jensen blieb auch weiterhin innovativ, Scheibenbremsen und Allradantrieb wurden verwendet und spektakuläre Designs wurden vorgestellt. Aufgrund der aufwendigen Bauweise blieben die Stückzahlen jedoch sehr gering, zu gering, um auf Dauer überlebensfähig zu sein.
Der neue Besitzer (ab 1970) Kjell Qvale erkannte dies und wollte Änderungen. Gemeinsam mit Donald Healey wurden neue Modelle entworfen, die Produktionszahlen für die Jensen-Healey wurden nach oben geschraubt, nun sollte es für Jensen also endgültig vorwärts gehen.
Tat es aber nicht, die Verkaufszahlen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, gepaart mit den hohen Ausgaben führte dies 1976 zum Konkurs von Jensen Motors.
Seit dem kam es zu dem einen oder anderen Versuch, die Marke wiederzubeleben, zu mehr als einer Kleinserie im Jahre 2008 hat es bislang aber nicht gereicht.

