Land-Rover
1947 entstanden im Hause Rover die ersten Geländewagen namens Land Rover. Deren Entstehung war dabei nicht unbedingt das Ergebnis eines Geniestreiches in der Firmenzentrale, sondern mehr den wirtschaftlichen Gegebenheiten nach dem Krieg geschuldet. Stahl war knapp, PKWs der reine Luxus und Rover brauchte dringend einen Erfolg, um zu überleben. Das Ergebnis war ein geräumiger Wagen für landwirtschaftliche Nutzung, komplett gebaut aus Aluminium – der Land Rover war geboren.
Die Langlebigkeit des Aluminiums wurde zum Erfolgsgaranten und für Rover zum großen Wurf. Nicht nur konnte das Überleben gesichert werden, durch den „Landy“ avancierte Rover wieder zu einem wohl situierten Unternehmen.
Der Land Rover verkaufte sich auch weiterhin gut, aber bei anderen Rover-Modellen blieb der Erfolg aus. Folge war die Übernahme Rovers durch die Britische Leyland-Gruppe, womit auch der Land Rover seinen Besitzer wechselte. Innerhalb der Leyland folgte auch die Einführung des Nachfolgers Range Rover, bevor Land Rover 1978 als Marke aus dem Konzern ausgegliedert und später verkauft wurde. BMW, Ford und schließlich die indische Tata wurden zu Besitzern der Marke.

