Melkus
Heinz Melkus war eine Rennsportlegende in der ehemaligen DDR. 1959 gründete er die Heinz Melkus KG, um eigene Sportwagen zu bauen.
Dazu verwendete er Teile des Trabant oder auch einen Wartburg-Motor, so dass es sich bei den Rennern um extrem authentische DDR-Autos handelte. Neben Rennwagen, die er selbst bis zum Ende seiner Karriere 1977 fuhr, fertigte er einen Straßenwagen, den RS 1000. Dieser bestach durch sein futuristisches Design und sorgte insbesondere mit seinen Flügeltüren für Aufsehen. 1986 wurde die Produktion beendet, der Melkus schien Geschichte zu sein.
Doch weit gefehlt, denn Melkus’ Sohn Peter und sein Enkel Sepp gründeten 2006 die Melkus Sportwagen KG, um den Mythos wieder aufleben zu lassen. Nach einer RS-1000-Replik-Kleinserie wurden die Planungen für neue Modelle aufgenommen. Mit sehr niedrigen Stückzahlen und aufwendiger Handarbeit soll der Melkus schon bald zu einem gesamtdeutschen Nobelprodukt avancieren.
Modelle des Herstellers
RS1000
Baujahr: 1969 - 1981
Vom Privatmann Heinz Melkus aus Dresden in der DDR entwickelter und gebauter Sportwagen mit Flügeltüren.

