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OM

Die Firma OM (Officine Meccaniche) blickt nun schon auf eine mehr als 100jährige Geschichte zurück, Autos wurden jedoch nur in einem vergleichsweise kurzen Zeitabschnitt produziert.

1899 entstand die Firma als Fusion zwischen Grondona Comi und Gia Miani Silvestri in Mailand. OM fertigte Lokomotiven und weitere Produkte für die Eisenbahn-Industrie. Parallel dazu startete das am Lago Maggiore gelegene Unternehmen Züst, welches aus der Gießerei Güller & Croff hervorgegangen war, 1905 mit der Automobilproduktion. OM übernahm Züst 1917 und war somit plötzlich im Autogeschäft, welches im ehemaligen Züst-Werk in Brescia betrieben wurde. 1928 wurde die Autoproduktion ausgelagert und von der neu gegründeten Tochter OM Fabbrica Bresciana di Automobili weitergeführt. Dieser Schritt schien lohnenswert, da bei der Mille Miglia 1927 gleich die ersten drei Plätze von OM-Boliden belegt wurden, wodurch OM in Italien einen bemerkenswerten Popularitätszuwachs erfuhr.

Mit der boomenden Autoindustrie Italiens rund um Fiat konnte OM jedoch nicht lange mithalten. Schnell hatten sie auf der Strecke das Nachsehen, was sich auch umgehend auf die Verkaufszahlen auswirkte. Als Fiat 1933 OM übernahm, was das PKW-Geschäft schon empfindlich geschrumpft, das Interesse des Weltkonzerns galt eher der Nutzfahrzeugsparte.

Folgerichtig wurde die PKW-Herstellung 1934 beendet, die Nutzfahrzeuge verschwanden in der Fiat-Tochter Iveco, lediglich die Gabelstapler-Abteilung besteht auch heute noch als OM Carrelli Elevatori.

Modelle des Herstellers

665 SUPERBA

Baujahr: 1927

Bild OM 665 Superba 1927 1

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