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Renault

Die drei Brüder Louis, Fernand und Marcel Renault gründeten 1899 das nach ihnen benannte Unternehmen „Renault Frères“ (Renault Brüder). Autos entwickelten die drei schon ein paar Jahre früher und so wurde der erste Renault, der Renault Voiturette 1 CV, auch bereits 1898 fertig gestellt.

Die Bedeutung des Rennsports als Marketingmaßnahme war den Renaults bewusst, weswegen Louis und Marcel (bis zu dessen Tod 1903) auch selbst aktiv an Rennen teilnahmen, um ihre Autos einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Kombination aus der so gewonnenen Aufmerksamkeit und einem technisch hochwertigen Produkt (die spätere Entwicklung der Kardanwelle und der austauschbaren Zündkerze werden Renault zugesprochen) führten zu schnellem Wachstum des Unternehmens.

Louis Renault, der die Firma ab 1906 alleine führte, setzte bei der Produktpalette auf zwei Schwerpunkte: Zum einen teure Luxuslimousinen, zum anderen LKW und andere Nutzfahrzeuge. Das als Taxi eingesetzte Modell AX wurde dabei sogar im 1. Weltkrieg benutzt, um Soldaten schneller an die Front zu befördern. Bis 1930 hatte sich Renault zum größten Automobilproduzenten Europas entwickelt.

Kollaboration mit der Wehrmacht als Wendepunkt

Louis Renault hatte sich Anfang des 2. Weltkrieges für den Profit und gegen das Vaterland entschieden. Durch die Produktion der Lastwagen für die deutsche Wehrmacht stiegen die Gewinne Renaults stark an, der französische Staat antwortete darauf mit der Verstaatlichung des Autobauers 1945. Louis selbst wurde bereits 1944 inhaftiert und starb nach kurzer Zeit unter ungeklärten Umständen.

Zuvor hatte er mit dem 4CV noch das Erfolgsmodell der Nachkriegsjahre konzipiert, das allerdings erst 1946 auf den Markt eingeführt wurde. Renault springt auch mit neuer Struktur schnell wieder in die Erfolgsspur und übt sich mit diversen Firmenübernahmen in weltweiter Expansion. Der amerikanische Markt soll zudem in einer Kooperation mit der American Motors Corporation erobert werden, deren Erfolgsmodell Rambler in den 60er Jahren von Renault in Lizenz produziert wird. Als Leidtragende des „Höher, Schneller, Weiter“ sehen sich die Arbeitnehmer, denen immer mehr abverlangt wurde. Ihrem Unmut machen sie Anfang der 70er Jahre mit diversen Aktionen und Streiks Luft, welche aufgrund ihrer gewaltsamen Begleiterscheinungen und Todesopfer traurige Berühmtheit erlangt haben.

Die Mitte der 80er Jahre beginnende Dekade gleicht für Renault einer Achterbahnfahrt: Produktionseinbruch, Entwicklung des Minivan-Konzeptes für Europa, rasant steigende Verkaufszahlen, Tod des Direktors Georges Besse bei einem terroristischen Attentat und schließlich die Privatisierung 1996 nach 51 Jahren in Staatsbesitz.

Auf die wirtschaftlich schweren Zeiten Anfangs des 21. Jahrtausends reagierte Renault mit der Veräußerung seines Formel-1-Teams sowie der Orientierung in Richtung umweltfreundlicher Technologien.

Modelle des Herstellers

10
'R 10'

Baujahr: 1970 - 1971

10
'R 10'

Baujahr: 1965 - 1970

Bild Renault R10 1965-1970 1

12
'R 12'

Baujahr: 1970 - 1974

Bild Renault R 12 1970-1974 1

12 GORDINI
'R 12 Gordini'

Baujahr: 1970 - 1975

12 KOMBI
'R 12'

Baujahr: 1970 - 1974

Bild Renault R 12 Kombi 1970-1974 1

12 TL BREAK
'R 12 Gordini'

Baujahr: 1976 - 1980

14 TL
'R 14'

Baujahr: 1976 - 1979

14 TS
'R 14'

Baujahr: 1980 - 1983

15 TL
'R 15'

Baujahr: 1971 - 1977

16
'R 16'

Baujahr: 1965 - 1970

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