Simca
Der Franzose Henri Pigozzi gründete Simca 1935 als Kooperationspartner des italienischen Fiat-Konzerns. In Folge dieser Kooperation waren die ersten Simca-Modelle auch nichts anderes als in der französischen Produktionsstätte Nanterre montierte Fiat-Modelle.
Das Geschäftsmodell, Fiats zu montieren und mit einem Simca-Emblem zu versehen war so erfolgreich, dass es das Überleben der jungen Firma sicherte. In den 50er Jahren wollte sich das Unternehmen jedoch emanzipieren und brachte einerseits die ersten eigenen Modelle auf den Markt und expandierte andererseits, indem andere Hersteller übernommen wurden. In einer Kooperation mit Ford wurde zudem eine neue Fabrik bezogen.
Ende der 50er Jahre betrat nach Fiat und Ford ein weiterer Großkonzern die Bühne und zeigte Interesse an Simca. Chrysler übernahm erst die Anteile seines US-Rivalen und später auch die von Fiat. Aus Simca wurde Chrysler Europe, die allerdings weiterhin Autos der Simca Marke produzierten.
Dies hatte kurz nach dem Weiterverkauf an Peugeot 1978 auch ein Ende, die weiterhin existierenden Simca-Modelle wurden nun als Talbot vermarktet, womit die kurze Geschichte von Simca ihr Ende fand.

